Globalisierung: Risse im globalen Dorf

"Globalisierung in Gefahr: Protektionistische Einzelkämpfer dominieren die Wirtschaftswelt. Und keine Grossmacht wirkt als Stabilisator. Fast wie damals in den dreissiger Jahren.
 
Tatsächlich liessen die Rückschläge nach der Rettung von Bear Stearns nicht lange auf sich warten. Gut ein halbes Jahr später, im November 2008, trafen sich die Vertreter der Weltmächte zum G-20-Krisengipfel. Wie immer beteuerten sie ihre Gemeinsamkeiten. Doch seither verging kein Tag ohne protektionistische Massnahmen eines Staates gegen andere. Ob plumpe Staatseingriffe oder raffinierte Abwehrmechanismen, Simon Evenett, Handelsökonom an der Universität St.  Gallen, stellt die Anzahl der protektionistischen Massnahmen fest. In der mächtigen Datenbank Global Trade Alert zählt er derzeit 205 Massnahmen, welche die Schweiz diskriminieren oder für sie eine Bedrohung darstellen könnten. Gegen die USA richten sich 380 Massnahmen, 370 gegen Deutschland. Allein China erliess diskriminierende Massnahmen gegen 160 Handelspartner..."
 
Globalization at Risk: Protectionist individual fighters dominate the world economy. And no great power acts as a stabilizer. Almost like back in the thirties.
 
In fact, the setbacks were following the rescue of Bear Stearns is not long in coming. About half a year later, in November 2008, met the representatives of world powers to G20 crisis summit. As always, they protested their similarities. But since then not a day passed without protectionist measures by one state against another. Whether crude or refined state intervention defenses, Simon Evenett, trade economist at the University of St. Gallen, represents the number of fixed protectionist measures. The powerful database Global Trade Alert, he currently has 205 measures, which Switzerland could discriminate against or pose a threat to them. Be directed against the U.S. measures 380, 370 against Germany. Discriminatory measures against China alone has issued 160 trade partners.

Globalisierung: Risse im globalen Dorf


28 Jan 2011
Leo Müller,  Bilanz